Artikel in EJZ vom 17.09.2011
Neues Kreuz auf altem Funkmast
Bibel-Baptisten-Gemeinde saniert Gemeindehaus am Gewerbepark am Wasserturm in Lüchow
as Lüchow. Ein neues vergoldeten Kreuz ragt seit kurzem in 45 Meter Höhe in den Himmel über Lüchow.Auf dem
ehemaligen Antennenmast der Hastra im Gewerbepark am Wasserturm ist die ausgedienteAntenne abgebaut worden.Sie hat Platz gemacht für das zentrale christliche Symbol. Das Kreuz ziert damit das Gemeindehaus derChristlichen Bibel-Baptisten-Gemeinde im Wendland. Die Idee stammt vom Hotelier Volker Langbehn, derauch als Motor der parallel laufenden Sanierung des Gemeindehauses gilt.»Der alte Funkturm hat sich in idealer Weise für das Kreuz angeboten, das Symbol des Glaubens an JesusChristus, der das Haupt unserer Gemeinde ist», schildert Volker Langbehn. Er hat das Kreuz, das sein NachbarJosef Haps hergestellt hat, in Eigenleistung mit Blattgold versehen und gemeinsam mit einem Monteurder Kranfirma in luftiger Höhe montiert. »Der Mast, der aus Schweden stammt, ist noch top in Schuss. DasKreuz ist 3,73 Meter lang und wiegt 39,7 Kilogramm. Trotz heftiger Windböen verlief die Montage aber allesin allem reibungslos. Der Abbau der schwereren Antenne und das Installieren des Kreuzes haben dreiStunden gedauert», berichtet Langbehn. Zu guter Letzt hatte er das Glaubenssymbol aus dem Krankorb herausfotografiert.Die Bibel-Baptisten-Gemeinde, der ein gutes Dutzend Mitglieder angehören, wird von Karl Stüder und RüdigerTreichel geleitet. Derzeit werden die Chris-ten wöchentlich vom Pastor Ray Witure aus Hamburg betreut.Im nächsten Jahr solle voraussichtlich wieder ein Baptisten-Pastor in den Landkreis ziehen, kündigtLangbehn an. Hatte sich die Gemeinde bis zum Frühjahr 2010 in Breselenz getroffen, wurde damals dannder Umzug ins Gemeindehaus nach Lüchow im Gewerbepark am Wasserturm vollzogen. Dort hatte HotelierLangbehn der Gemeinschaft ein 145 m2 großes Gebäude mit Gemeindesaal, Küche und Sanitäreinrichtungzur Verfügung gestellt.Aktuell wird dieses ehemalige Gebäude der Hastra, das im Jahre 1973 gebaut wurde, energetisch saniert. DieArbeiten, die Ende August begonnen hatten und Ende September fertig sein sollen, umfassen den Umbau desFlachdaches in ein Satteldach, das Eneuern von Fenster und Türen und das Verkleiden der Außenmauern.Die Kosten belaufen sich auf rund 50000 Euro, die komplett durch Spenden abgedeckt werden, versichertLangbehn. Die Sanierung erfolge fast ausschließlich mit hiesigen Firmen.
